Aktion „Schöner Wohnen“, so heisst es bei uns im tierheiminternen Sprachgebrauch, wenn ein Tier mit seinem Steckbrief auf die Vermittlungsseite kommen soll.

 Am Anfang stehen die Fotos, in größtmöglicher Auflösung und wenn es geht ohne Blitzlicht entstanden, um die Modelle nicht noch mehr zu stressen. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden. Dass dabei auch sehr viele Fehlversuche entstehen weiss jeder der schon versucht hat, Tiere zu fotografieren. Für die großen Dateien braucht man natürlich bei der Verarbeitung am PC deutlich länger, aber am Ende kommt es der Qualität zugute.

 Mitunter steckt hinter  so etwas

Holly

weit mehr Mühe als hinter dem Bild eines Tierheimbewohners, der sich, oft resignierend, mit seiner Situation abgefunden hat.


Nach einem Shooting heisst es für mich, aus der Vielzahl der Aufnahmen die auszuwählen, die ich an die Webmasterin weitergebe. Wieviele von einem einzelnen Tier entstehen ist sehr unterschiedlich, letztendlich entscheiden die Modelle selber, ob und wie lange sie beim Foto-Termin mitmachen. Beim Treffen der Auswahl  lasse ich mich von meinem Gefühl leiten, ob mich ein Foto anspricht oder eher nicht.

 Für den Versand werden die Dateien dann teilweise schon etwas beschnitten. Alle Bilder werden dann mit den zugehörigen Informationen an unsere Webmasterin weitergeleitet. Sie macht aber auch selber Vermittlungsbilder, wenn sie in der Stadt ist.

Je länger ein Tier da ist, umso aussagekräftiger und umfangreicher kann die Beschreibung sein.

Ist das Rohmaterial zusammengetragen  trifft K. die letzte Bildauswahl, erstellt die Ausschnitte und passt die Fotos und Texte dem Seitendesign an, ehe sie einzelnen Vermittlungstiere auf der Homepage des Tierheimes veröffentlichen kann.

Unser Tierheim

 

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